Glück und Pech liegen auf der Nordschleife nah beieinander.
Das hat unser Jan leider am Wochenende allzu deutlich erfahren müssen. Typisches wechselhaftes Eifelwetter brachte das Wasser auf die Strecke. Die Qualifikation war so ein einziges Pokerspiel. Wer würde die richtigen Reifen wählen? Bei einer so langen Strecke können einzelne Teile schon lange wieder trocken sein, während du auf anderen noch Regen hast. Das Team Aust setze auf Regenreifen, was leider die falsche Wahl war. Jan musste nach der ersten Runde in die Box und verlor wichtige Zeit auf der Strecke. Danach war die Hölle los. Unfälle, Verkehr und keine wirklich schnelle Runde, während Jan die Zeit davon lief. Am Ende startete er von Rang 49, während das Wetter eine neue Materialschlacht herausforderte. Zum einen eine Chance für Jan, aber gleichzeitig auch ein hartes Risiko, was ihn leider gleich nach dem Start traf. Die Aufholjagd endete als Jan in der ersten Kurve umgedreht wurde und von zwei anderen Fahrzeugen an Front und Heck getroffen wurde. Der Schaden am Aust-Porsche war zu schwer, um das Rennen fortzusetzen. Das Team hat nun gut zu tun, um ihn für‘s nächste Wochenende wieder fit zu machen, aber so ist Rennsport nunmal. Der nächste Angriff wird schon bald starten und dann sind die Karten wieder ganz neu gemischt.
RING POLICE und Jan sagen danke bei Frank Aust und seinem Team, die ihren Job wirklich gut gemacht haben. Ein großes Danke schön geht ebenso an unseren Freund Frank Link und alle anderen, die immer mit so viel Unterstützung dabei sind.